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Anlagetrend Industrie 4.0

Anlagetrend Industrie 4.0

Das Potenzial der 4. Industriellen Revolution nutzen

Technologische Weiter- und Neuentwicklungen verändern laufend unser gesellschaftliches Leben. Volkswirtschaften, wie z. B. die USA, Japan oder Deutschland, befinden sich im Wandel von der Industrie- zur digitalisierten Gesellschaft.

Individuelle Massenfertigung

Weltweit erfindet sich die Industrie derzeit neu – mit einer Produktion, die permanent digital vernetzt ist: vom Lieferanten über die Logistik bis zum Kunden im Shop. Das ermöglicht gewaltige Produktivitätsfortschritte. ­Wirtschaft und Arbeitswelt werden sich dadurch vollkommen verändern. 

Zwei Meter ist Justin groß und himmelblau. Er kann seine Ellbogen um 360 Grad drehen und arbeitet mühelos 24 Stunden am Stück. Seine Arme können Tonnen heben, doch der Händedruck ist sanft. Wie seine Stimme. Die Väter des Superroboters im Forschungslabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereiten ihn gerade für einen möglichen Einsatz auf dem Mars vor. „Er könnte dort anstelle menschlicher Astronauten die anfallenden Arbei­ten erledigen“, sagt der Roboterexperte ­Thomas Hulin. Zudem sei Justin schlau und gut vernetzt, quasi ein Musterexemplar der neuen Robotergeneration. 

Automatisierte Helfer, die nur einseitige Jobs ausführen können, werden abgelöst von neuen Maschinen, die sich zu Partnern menschlicher Kollegen entwickeln. Sie optimieren sich selbst – im Netz mit Nachbarmaschinen oder auch über die Internet-Cloud. Das Prinzip dahinter beschreibt Martin Käseberg aus dem Produktmanagement der Deka: „Die Produktion verbindet sich mit moderner Informations- und Kommunikationstech­nik. Daten werden aktiv genutzt, um die Massenfertigung völlig zu individualisieren.“ Ein intelligentes Werkzeug bei Siemens weiß dank eingebauter Sensoren selbst, wann es gewartet oder ersetzt werden muss, und meldet das rechtzeitig über ein Netzwerk. Ein Roboterarm reicht dem Menschen bei Daimler am Band das Werkstück genau in dem Winkel, in dem dieser es ohne Verrenkungen verschrauben kann. Oder ein Kunde konfiguriert im Internet den Turnschuh seiner Träume. Gleichzeitig nimmt ein 3-D-Drucker bei Adidas die Produktion des Unikats auf.

 

Justin hat Fingerspitzengefühl, kann selbstständig unbekannte Aufgaben anpacken und mit anderen Robotern neue Lösungen entwickeln.

Foto: dpa

 Weltweite Elite der Firmen

„Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange“, sagt auch Käsebergs Kollege aus dem Fondsmanagement, Bernd Köcher. Es hat sich eine weltweite Elite an Firmen versammelt, von denen die entscheidende Technik für die Revolution erfunden wird: Spezialisten für Robotik, 3-D, Automatisierung und Webtechnologie. Firmen, die mit künstlicher Intelligenz, Cloud-Anwendungen und Big Data ihr Geld verdienen. Halbleiterkonzerne, die autonomes Fahren ermöglichen oder jene Kamerasysteme bauen, die Justins Augen sind. Auch Mobilitäts- und Haushaltsdienstleister oder die Entwickler vernetzter Operationsroboter gehören dazu. Die Anwendungen nehmen täglich zu. Die Zahl der weltweit vernetzten Endgeräte und Maschinen wird laut der ­Unternehmensberatung PwC bis 2030 von heute zwanzig Milliarden auf eine halbe Billion wachsen. Die ­Kühlschränke, Autos, Heizungsregler, aber auch die Parkhäuser, Lkw-Flotten oder Lagerregale: Alles könnte mit allem kommunizieren. Wer diese Technik beherrsche, könne viel genauer auf den Kunden reagieren, werde leistungsfähiger und mache mehr ­Gewinn, sagt Fondsmanager Köcher. Denn der Ausschuss sinke durch kundengenaue Produktion und die Logistikkosten ebenfalls, wenn Maschinen und Big Data für eine bedarfssynchrone Produktion sorgten. Das genaue Analysieren und Eingehen auf die Kundenwünsche bei Internet­giganten wie Amazon zeigen auch dem Normalverbraucher, wohin die Reise geht. Die Logistik in der Musterfabrik im kali­fornischen Tracy sorgt dort schon voll vernetzt und online für optimale Lagerhaltung. Intelligente Roboter holen die bestellte Ware aus dem Hochregal, und dank Datenanalyse ist zum Beispiel absehbar, wie viele 32-Zoll-Fernseher in zwei Wochen in einem bestimmten Lager vorgehalten werden müssen. Denn die Software kennt die Kunden. (...)

(...) Aber „auch die deutsche Industrie setzt diese Revolution schon eifrig um“, sagt Käseberg. SAP etwa stellt hochflexible Datenbanken für den neuen Datenverkehr in die Cloud, Jungheinrich baut autonome Fahrzeuge für den Fabrikverkehr, Kuka erschafft Roboterarme wie die von Justin. 

Unzählige Sensoren lassen Roboter wie Justin zudem wissen, wo seine Finger wann und wie stark zupacken müssen. Er sieht mit seinen Kameraaugen im weißen Gesicht, an welcher Stelle welches Werkzeug liegt und setzt es an der richtigen ­Position an. Und dank selbstlernender Programme wird er täglich schlauer.

DLR-Wissenschaftler Thomas Hulin ist aber sicher: „Die Arbeit für Menschen wird nicht weniger werden.“ Wie schon bei den bisherigen industriellen Revolutionen ist zwar damit zu rechnen, dass es auch diesmal gerade bei einfachen Arbeitsgebieten zu einem Jobabbau kommt, dafür entstehen aber oft noch ungeahnte Tätigkeiten in Kundenbetreuung, Koordina­tion oder Entwicklung.
Vor der Verteilung der Arbeit ­besteht aber ein enormer Finanzbedarf, um inno­vative Technologien überhaupt zu rea­lisieren. Laut PwC dürften allein die Inves­titionen in Deutschland bis 2020 jährlich 40 Milliarden Euro betragen. Für die Bundesrepublik wird das Wachstumspoten­zial durch Industrie 4.0 bis 2025 aber auch auf 200 bis 425 Milliarden Euro beziffert. Eine Studie der Bank of America Merrill Lynch schätzt das Potenzial für eine zusätzliche Wertschöpfung allein durch intelligentere Roboter weltweit auf umgerechnet bis zu 1 Billion Euro bis 2025. 

Die großen Industrieländer Japan, USA und Deutschland hätten dabei unterschiedliche Kernkompetenzen, so Käseberg. Japaner etwa seien bei Kameratechnik und Logistik stark, US-Amerikaner bei der gewinnorientierten Datenanalyse. Facebook, Google oder Apple beweisen es. 

Und die Deutschen? Dank ihrer guten Ausbildung und des industriellen Rückrats liegen sie bei der Vernetzung der gesamten Produktionskette vorn. „Aber die USA sind der Innovationsführer. Daher gibt es dort viele Unternehmen, in die es sich zu investieren lohnt“, ergänzt Deka-Experte Köcher. „Und ich bin überzeugt: Für diese Auswahl sind wir Menschen besser geeignet als Roboter.“

QUIZ: Kennen Sie sich aus?

Software, Roboter, Drohnen, Datenbanken: Die vierte industrielle Revolution rüttelt die Unternehmens- und Arbeitswelt durcheinander.

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Smarte Produktion

Die Fabrik der Zukunft setzt auf Industrie 4.0. Jede Anlage, jedes Fahrzeug und die komplette Logistik werden dann miteinander vernetzt und online sein.

Überblick

Deka-Industrie 4.0 im Überblick

Bernd Köcher: Fondsmanager Deka-Industrie 4.0

Bernd Köcher managt für die Deka einen neuen Industrie-4.0-Fonds. Der Experte über die spannende Aufgabe, Innovationen zu erkennen, die eine bestehende Technologie ersetzen und dadurch Geschäftsmodelle verändern können. Denn: Wer als Unternehmen nicht dabei ist – oder nicht schnell genug –, muss womöglich ganz aus dem Wettbewerb ausscheiden. Der sogenannte disruptive Wandel in der Weltwirtschaft ist facettenreich und birgt Chancen, die Fondsmanager für den Anleger nutzen können.

  • Chancen nutzen
    Sie nutzen die Anlagen eines welt­weit investierenden Aktien­fonds und partizipieren an der Entwicklung eines neuen digitalen Zeit­alters – die vierte industrielle Revolution.
  • Breite Streuung
    Durch die welt­weite Streuung reduzieren Sie das Risiko im Vergleich zur Investition in Direkt­anlagen.
  • Aktives Management
    Das Fonds­management setzt bei der Aktien­auswahl auf Innovations­fähigkeit, Produkt­qualität, Kosten­management und Unternehmens­führung.
  • Flexibel sein
    Über Ihr Geld können Sie grund­sätzlich börsen­täglich verfügen und sind nicht an einen festen Termin gebunden.

Ihr nächster Schritt

Investieren Sie in ein Portfolio mit dem Schwer­punkt auf innovative Unter­nehmen mit Wachstums­perspektiven. Wenn Sie weitere Informationen für Ihre Entscheidung benötigen: Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Ihrem Berater.

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Ziele und Anlagepolitik

Mit dem Zukunftsmarkt zum Erfolg

Die Wirtschaft steht vor großen Heraus­forderungen: Das Internet der Dinge verändert die Produktions­abläufe grund­legend. Und der Einsatz von neu­artigen und immer intelligenteren Robotern bietet neue Möglich­keiten in Produktion, Logistik und Vertrieb. In Summe beflügeln die Umsetzungen von Industrie 4.0-Strategien die Investitionen. Beteiligen Sie sich mit dem Aktien­fonds Deka-Industrie 4.0 an einer Welt im Umbruch.

Investieren Sie in die Chancen des Zukunftsmarktes

  • Das Anlageziel des Fonds ist mittel- bis langfristiger Kapital­zuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Fonds enthaltenen Vermögens­werte.
  • Die Gesellschaft verfolgt die Strategie, für das Sonder­vermögen Aktien von Unter­nehmen zu erwerben, bei denen erwartet werden kann, dass sie bei ihren Umsatz­erlösen oder ihrem Jahres­ergebnis von den Entwicklungen der vierten Industriellen Revolution (Industrie 4.0) besonders profitieren.
  • Weiterhin können Geschäfte in von einem Basis­wert abgeleiteten Finanz­instrumenten (Derivate) getätigt werden.

Ihre Wertpapier-Experten

Die DekaBank ist das Wert­papierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe und Partner Ihrer Spar­kasse. 

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie weitere Informationen für Ihre Entscheidung benötigen: Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Ihrem Berater.

Chancen und Risiken

Chancen und Risiken

Wesentliche Chancen:

  • Sie nehmen an den Potenzialen von Unter­nehmen der Industrie 4.0 teil.
  • Sie investieren in eine Anlage mit Chancen auf Kurs­gewinne der im Fonds enthaltenen Unternehmen.
  • Durch die welt­weite Streuung reduziert sich für Sie das Risiko im Vergleich zu Direkt­anlagen.

Wesentliche Risiken:

  • Die Kurse der Vermögens­werte im Fonds bestimmen den Fondspreis. Diese unterliegen täglichen Schwankungen und können auch fallen.
  • Aktienmärkte unterliegen wirtschaftlichen und politischen Risiken. Schwächen der Aktien­märkte können trotz internationaler Streuung das Ergebnis des Fonds belasten.
  • Im Fonds enthaltene Unter­nehmen können auf Grund ihres Pionier-Charakters stärkeren Schwankungen unter­liegen.

Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse, Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

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